Intellektueller Output 3 

Managementrichtlinien für die 3D-Drucklabore 

Der dritte IO systematisiert und sichert alle bisherigen Ergebnisse und bringt sie auf ein höheres Niveau, indem es in den Gefängnissen nicht nur Trainingsexperimente einführt, sondern auch Produktionen für den eigentlichen Markt implementiert. Es unterstützt die Einrichtung interner Produktionszentren, die von den Gefangenen selbst verwaltet werden, mit einer synergistischen Beziehung zu externen Unternehmen oder gemeinnützigen Institutionen, die auf dem Gebiet tätig sind (vorzugsweise die Projekt-Partner und -Organisationen). 

Mit dem dritten IO wird es möglich sein, folgendes zu erreichen: 

Die Einrichtung von Produktionseinheiten in Gefängnissen, die von Partnern in ihrer Region beteiligt sind (mindestens 3).

Die Einrichtung von 3D-Druckzentren, auch experimentelle, im Rahmen von Wirtschaftsinitiativen außerhalb des Gefängnisses, unter Einbeziehung von ehemaligen Häftlingen, die in ihrer Einrichtung oder durch den lokalen Partner ausgebildet wurden. 

Initiierung neuer Wirtschaftsinitiativen mit Synergieeffekten zwischen dem Gefängnisumfeld und der Außenwelt, mit dem Experimentieren mit innovativen Modalitäten der Telearbeit, die für einige Funktionen, Sektoren oder einzeln ausgebildete Gefangene erforderlich sein könnten. 

Basierend auf der Beteiligung und den Investitionen der angeschlossenen Strafvollzugsdirektionen, Entwicklung neuer origineller Formen der Aufwertung der von den Gefangenen erworbenen technologischen Kompetenzen, mit möglichen neuen Werken und Produktionen zum Nutzen der Institutionen selbst (z.B. Herstellung von Geräten, Objekten für den internen Gebrauch im Gefängnis usw.) ohne die Gründung eines externen Unternehmens. 

Modellierung des Geschäftssystems, das den Häftlingen zugeordnet ist, das als Beispiel für ähnliche wirtschaftliche Projekte mit 3D-Druck in anderen europäischen Einrichtungen herangezogen werden kann. 

Die Innovation für IO3 ist einmalig: In Europa gibt es noch kein strukturiertes System zur Einbeziehung von Dienstleistungen des 3D-Druckens / der Produktion von 3D-Objekten, das andere Formen der Produktion von Waren und Dienstleistungen (auch im IKT-Bereich), durch die Beschäftigung von Gefängnispersonal ergänzt. Das Projekt könnte ein Wendepunkt für die Akzeptanz der Einführung solch fortschrittlicher Technologien im Gefängnis sein, nicht nur als Ausbildungsmaßnahme (was bereits ein wichtiges Ziel sein könnte), sondern auch als umfassende Einbeziehung neuer, für die Insassen anerkannter Fähigkeiten.